Aus dem Leben einer Fantasy-Buchautorin

#73 Autorenleben: Dankbarkeit 🌎

In letzter Zeit, wenn ich morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, gehe ich gedanklich durch, für was ich dankbar bin. Große, wie kleine, alltägliche Sachen. 🌅 Dann denke ich darüber nach, was mir am Tag zuvor gelungen ist.

Oft stimmt mich das positiv, gleich zu Tagesbeginn. Ich bin ausgeglichener drauf, trotz einer schwierigen Situation, die mich gerade beschäftigt (nichts schlimmes, aber trotzdem theoretisch belastend).

Bin eigentlich jemand, der schnell in einem Strudel aus negativen Gedanken landet. Doch diesmal war ich nur kurze Zeit etwas geknickt. Die Akzeptanz der Situation, die ich nicht ändern kann, kam schneller. Dadurch habe ich zu Stärke zurückgefunden, was mich selbst überrascht hat.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ein Knoten geplatzt ist? Irgendwie so würde ich es beschreiben. 😅 Weil … durch die unangenehme Sache muss man so oder so später noch. Dann kann man ja „immer noch“ jammern, wenn man will. Aber nicht davor schon, wenn man noch nicht genau weiß, wie die Sache ausgeht. Dafür ist das Leben zu schade. Es gibt immer ein „Danach“. Und durch schwierige Situationen wissen wir die schönen, guten Situationen manchmal erst umso mehr zu schätzen, daher gehören sie ebenso zum Leben dazu.

Vielleicht fällt es mir auch jetzt zusätzlich leichter, innere Ruhe zu bewahren, weil lange Zeit permanent Druck auf mir gelastet hatte. Der Wunsch, in eine andere Stadt zu ziehen. Sich zu verändern. Dieses Ziel ist nun erreicht. Der Druck ist weg. Jetzt habe ich Klarheit und das verschafft Sicherheit = Zufriedenheit. Und viele Dinge haben sich mit dem Umzug positiv verändert, heißt, ich habe neue, positive Erfahrungen gewonnen. 🙂
Es ist anders, ich merke, dass der Lebensstil in einer kleineren Stadt wie Schwerin besser zu mir passt und ich entspannter bin.

Wann immer etwas nicht optimal läuft, sollten wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und dankbar zu sein für das, was wir bereits haben. Eine Mischung aus Akzeptanz und Veränderung, so gut es eben geht. Es geht immer weiter, indem man seine innere Batterie auflädt – beim Fahrradfahren oder anderen schönen Aktivitäten. 🚲🌅

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