Aus dem Leben einer Fantasy-Buchautorin

#28 Autorenleben: VerĂ€nderungen 🌎

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass ich seit einiger Zeit keine Drabbles oder Kurzgeschichten mehr geschrieben habe. Und das, obwohl eines meiner Ziele fĂŒr 2019 war, jeden Monat neue Geschichten zu schreiben. ✒

Vor zwei Monaten habe ich dann aber mal innegehalten und mich gefragt, ob ich mit dem, was ich tue und wie ich es tue, ĂŒberhaupt noch zufrieden bin. Ich war es nicht. Dann ist mir bewusst geworden, dass ich eigentlich etwas verĂ€ndern möchte. So schön die Zeit mit den Drabbles und Kurzgeschichten auch war, sie hat mir nicht mehr so viel Freude bereitet wie noch vor einem Jahr.

Erst fiel es mir schwer, mir diese Pause oder Unterbrechung einzugestehen. Aber dann dachte ich, nur, weil ich jetzt keine Kurzgeschichten schreibe, heißt es ja nicht, dass sie somit aus der Welt sind. Ich lasse sie eben erst auf dem Papier erblĂŒhen, wenn ich es möchte.

Klar, zu manchen Dingen muss man sich als Autor zwingen, aber ich habe gemerkt, dass es wichtig ist, sich mal den Druck rauszunehmen. Dass man eben nicht irgendwelche Erwartungen erfĂŒllen „muss“, sondern dass es auch darum geht, Spaß an der Sache an sich zu haben. Es bringt ja nichts, sich zu beeilen, nur, um irgendwo „anzukommen“.

Seit mir das klar geworden ist, versuche ich, intuitiver zu bloggen. Ich halte mich nicht mehr so sehr an einem festgefahrenen „Zeitplan“, sondern schreibe das, was mich gerade beschĂ€ftigt. So macht es mehr Spaß. 👍

Und die Moral von der Geschicht? Die ganze Zeit dachte ich, ich mĂŒsste meiner Vorgehensweise treu bleiben. Aber … das war falsch. Erst durch VerĂ€nderungen Ă€ndert sich etwas. Aktuell z. B. merke ich, dass ich lieber philosophiere oder Zitate schreibe oder ĂŒber mein Romanprojekt und meinen Alltag blogge. Auch noch Drabbles zu schreiben, da wĂŒrde mir der Kopf platzen. ^^ Aber ich möchte aufhören, mich dafĂŒr zu verurteilen. Das Leben ist im stĂ€ndigen Wechsel. Und es ist doch eigentlich egal, ĂŒber was ich schreibe oder bloggen möchte, hauptsache, ich fĂŒhle mich wohl dabei.

Habt ihr auch manchmal Ă€hnliche Gedanken ❔

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