#4 Schreibtipp: Buchseiten einsprechen 🔍

Wann immer ich neue Buchseiten geschrieben oder überarbeitet habe, nehme ich meine Diktier-App zur Hand. 🎤

Ich lese meinen Text ein und am nächsten Tag höre ich mir die Aufnahmen meistens an, wenn ich unterwegs bin. Ob in der U-Bahn, im Bus oder wenn ich einfach nur spazieren gehe.

Ich höre genau hin und versuche, zu erspüren, ob sich das Gesprochene stimmig anfühlt. Dabei geht es nicht nur darum, schwer verständliche Sätze rauszuhören, sondern auch, ein Gefühl für die eigene Stimme zu entwickeln.

Ich mache das schon seit einigen Monaten und stelle immer wieder Sachen fest, die ich besser machen kann. Meiner Meinung nach ist es generell gut, sich auch mal per Audio/Video aufzunehmen und anzuhören. Es gibt viele Menschen, die sich für ihre Stimme schämen und bei einem Video gerne sofort den „Aus-Knopf“ drücken würden. Ich finde aber, es ist wichtig, sich dieser Sache zu stellen. Mir geht es da nicht anders. 😉

Hier findet ihr ein Beispiel aus der Diktier-App, die ich nutze. Ich bin sehr zufrieden damit. Bei Bedarf kann sie mir auch gleich alles in einen Text umwandeln.

Die Vorteile liegen ganz klar für mich auf der Hand:

🔹 Zeitersparnis
🔹 Gefühl für die eigene Stimme entwickeln
🔹 An der Betonung arbeiten, vielleicht möchte man ja auch eines Tages Hörbuch- oder Synchronsprecher werden? Man weiß ja nie 😉
🔹 Gute Übung für Vorlesungen
🔹 Fehler, zu lange Sätze oder unnötige Füllwörter im Text aufdecken

Natürlich kann man seinen Text niemals total distanziert betrachten, dafür gibt es schließlich Testleser. Aber mit dieser Methode lassen sich schon mal viele Störfaktoren ausmerzen.

Sprecht ihr euren Text auch ein? Wenn ja, wie oft? Womit? Wie sind eure Erfahrungen dazu?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.