Aus dem Leben einer Fantasy-Buchautorin

Über mich đŸŒș

Willkommen auf meinem Autorenblog! 📚 FAQ

Fragen – Allgemein

Wer bist du?
Ich heiße Sabrina, bin 27 Jahre alt und lebe in Berlin.

Dein Sternzeichen?
Ein bockiger Steinbock 🐏 (Ja, das trifft es ganz gut).

Deine Lieblingsfarben?
Orange und grĂŒn.

Dein LieblingsgetrÀnk?
Kakao und Cocktails.

Dein Lieblingsessen?
Zu viel. KartoffelpĂŒree mag ich auf jeden Fall sehr gerne. đŸ€” Und mit Schokolade kann man mich erpressen.

Was liebst du?
Hunde. Zelda. Animeserien von frĂŒher aus meiner Zeit (Kind der 90er 4-ever!). Tischtennis. Singen. Musik komponieren. Filmmusik und Techno hören (besonders EDM). Hondas. Badewannen. Schreiben. Zocken. KreativitĂ€t. Tanzen (aber nur Techno!). Besonnene Menschen.

Was fĂŒrchtest du?
Adrenalin (voll belastend, wenn man keine Achterbahn fahren kann -.-). Spinnen. Wasserrutschen. Sich einer Situation ausgeliefert zu fĂŒhlen. Wortlosigkeit. AutoritĂ€ten. Zu versagen. Entscheidungen zu bereuen. Krankheiten.

Was hasst du?
Telefonieren. Putzen. Absprachen. Ungerechtigkeiten. Einsamkeit. Entscheidungen zu treffen. Mathematik und Physik. Pingeligkeit. Arroganz. Gesellschaftliche Verpflichtungen. Spießigkeit.

Wo warst du bisher verreist?
Mallorca, Lloret de Mar, Hurghada, Kreta, Teneriffa, Goldstrand

Was war das VerrĂŒckteste, das du je getan hast?
Ich wĂŒrde sagen, wo ich mit einer guten Freundin gecosplayt habe. Sich zu verkleiden und draußen rumzulaufen, war echt crazy, aber man gewöhnt sich dran. 😉

Wenn du eine Zeitmaschine hĂ€ttest, dann …
HĂ€tte ich in meiner Schulzeit versucht, offener zu sein und auf MitschĂŒler zuzugehen. Ich hĂ€tte mir viel frĂŒher ein Hobby gesucht, an dem ich dranbleibe bis zum Erwachsenenalter. Vielleicht wĂ€re ich einem Verein beigetreten, in dem ich Kampfsport lerne, einfach, damit ich selbstsicherer werde.
Und ich hÀtte alles versucht, um gewisse Freundschaften aufrechtzuerhalten, die ich heute so nicht mehr habe.

Was machst du sonst so neben dem Schreiben?
Zocken. Serien gucken. Spazieren. Auf Twitch streamen. Tanzen/Weggehen. Mit dem Wohnmobil reisen.

Fragen – zum Schreiben

Wie kam es, dass du angefangen hast, ein Buch zu schreiben?
Seit meiner Kindheit fesseln mich Fantasy-Geschichten. Egal, ob in BĂŒchern, Filmen oder Serien. FrĂŒher  verbrachte ich meine Zeit mit dem Entwerfen von Comics, in denen ich meiner Fantasie freien Lauf ließ. Dies flaute jedoch ab, als ich Ă€lter wurde (Perfektionismus und so). Schade *seufz*, aber vlt. fange ich damit ja nochmal irgendwann an, z. B. in meinen Twitch-Streams.

In den letzten Jahren verspĂŒrte ich immer wieder den Wunsch, einen eigenen Roman zu schreiben und in die Welt zu setzen. Lange habe ich es hinausgezögert – bis zum Mai 2017. An diesem Tag fasste ich den endgĂŒltigen Entschluss, endlich aus meiner TrĂ€umerei auszubrechen und es durchzuziehen.

Ich habe gemerkt: Wenn ich zuviel trĂ€ume, verirre ich mich irgendwann völlig darin. Mit der Zeit realisierte ich, dass ich nur weiterkĂ€me, wenn ich meinen Stift in die Hand nehmen und tatsĂ€chlich anfangen wĂŒrde.

Wie war das mit dem Schreiben fĂŒr dich?
Der Entschluss war also gefĂ€llt. Somit begann eine spannende, neuartige Reise. Ich wollte wissen, ob ich dazu in der Lage wĂ€re, ein Buch bis zum bitteren Ende zu schreiben, ob es realistisch sein wĂŒrde oder nicht. Hauptsache, ich hĂ€tte es versucht und mein Bestes gegeben. Zögerlich setzte ich meine Finger an, um die ersten Buchstaben zu tippen. ZunĂ€chst war ich froh, wenn ich ĂŒberhaupt fĂŒnf Seiten in der Woche zu Papier brachte. Doch ich blieb beharrlich dran.

Geduld zahlt sich aus. Eine Seite fĂŒllt sich schneller, als ich damals vermutet hatte. Es ist ein aufregendes GefĂŒhl, wenn man zurĂŒckblĂ€ttert und feststellt, wie man Seite fĂŒr Seite geschrieben hat.

ErzÀhl doch mal, wie es 2017 angefangen hat?
Von Mai bis Dezember 2017 schrieb ich meine erste Fantasygeschichte. Im Dezember war ich mit der Rohfassung fertig. Rohfassung = unlektorierte und unkorrigierte Form, quasi der erste Entwurf.

Wie ging es 2018 weiter?
In dem Jahr habe ich meine Rohfassung komplett ĂŒberarbeitet und mich mit dem Feedback von Testlesern auseinandergesetzt. Das war ein Akt … hat lĂ€nger gedauert, als ich vermutet habe.

Ein ganz schön langer Weg. Was kam dann 2019?
Bis Oktober 2019 befand sich meine Geschichte im Lektorat.

Und 2020?
Im Januar 2020 war es dann endlich soweit: Ich habe meinen ersten Roman „Der Dreiklang von Adonien: Windkorro“ veröffentlicht. Im Juli 2020 folgte eine Kurzgeschichte „Glocken der Angst“.

Aktuell schreibe ich am 2. Band meiner Trilogie „Der Dreiklang von Adonien“. Und ich möchte ein Sachbuch schreiben (Thema wird noch spĂ€ter verraten). 😉

Hast du sonst noch etwas neben dem Schreiben getan? (Hattest du ĂŒberhaupt noch genug Zeit?)

Zeit … naja. Es war wirklich anstrengend. Das will ich hier nicht runterspielen. Klar macht das Schreiben auch Spaß, aber einfach ist es keinesfalls. Man denkt sich ja schließlich stĂ€ndig neue Szenen aus, schreibt sie um, denkt darĂŒber nach, wie ein Kapitel ausgehen soll. Aber, doch. Ich war nicht nur allein zu Hause. Dadurch, dass sich immer mehr Fragen beim Schreiben ergaben und ich mich gerne mit Menschen austauschen wollte, die in einer Ă€hnlichen Situation steckten, begab ich mich auf die Suche nach Gleichgesinnten.

Alles fing mit einer »Online-Autorenmesse« an, die im November 2017 veranstaltet wurde. Über diese Messe bin ich auf die Facebook-Gruppe »Romane schreiben im Schreibfluss« aufmerksam geworden. Dadurch hat sich ergeben, dass ich letztendlich einem »Autorenstammtisch« beigetreten bin, der in Berlin regelmĂ€ĂŸig veranstaltet wird, sodass sich eine Möglichkeit fĂŒr mich ergeben hat, Autoren kennenzulernen.
Von April 2019 bis MĂ€rz 2020 besuchte ich monatlich den Stammtisch #Cocktailconnection, der von den Berlin Authors veranstaltet wird. Einige BeitrĂ€ge dazu findet ihr in meiner Rubrik „Autorenleben“.

Aktuell ruhen die Autorentreffen allerdings, ihr wisst ja … 2020 und so.

Kannst du davon leben?
Nein, ich gehe einem normalen Beruf nach und habe einen BĂŒrojob. Schreiben tue ich nebenbei. Da ich Selfpublisherin bin, muss ich meine BĂŒcher selbst finanzieren, also gebe Geld fĂŒr Lektorat, Cover, Buchsatz, Marketingmaterialien wie Lesezeichen etc. selbst aus. Das geht deutlich in den 4-stelligen Bereich fĂŒr ein Buch. Ein Risiko, das man selbst trĂ€gt, weil man nicht immer wissen kann, wie ein Buch ankommt und wie es sich verkauft.
Langfristig gesehen kann ich mir die Zusammenarbeit mit einem Verlag vorstellen.

Hast du einen Herzenwunsch?

… dass ich euch an meinem persönlichen Weg teilhaben lasse, mit allen Höhen und Tiefen, die dazugehören. Ich will, dass andere Menschen in meinen Geschichten Mut schöpfen können. Ich will noch mehr Leser haben, die in meinen Welten abtauchen können. Und: Ich möchte eine unterhaltsame Streamerin werden. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.